Photoshop-Spielerei plus Suchbild
Veröffentlicht: Mai 23, 2012 Einsortiert unter: Uncategorized | Tags: Fotos, Sommer, Spielereien Schreibe einen Kommentar »
selbst im Wald sind meine Fleecedecken immer sauber
Preisfrage: Wo ist im nächten Bild der Fehler ?

Hamburg Süd; Hamburg Nord
Veröffentlicht: Mai 21, 2012 Einsortiert unter: Uncategorized | Tags: Hamburg, Sommer, Wilhelmsburg Schreibe einen Kommentar »
….. noch 200 Meter, dann bin ich Zuhause
Hartz-IV-ler im Kaufrausch (etwas geschönt)
Veröffentlicht: März 31, 2012 Einsortiert unter: Uncategorized | Tags: Bäume, Sommer Schreibe einen Kommentar »und Tauschrausch und Schnäppchenjagd. Für zwei Packungen Pampers einen Flachbrettscanner, und für 25 € nen vernünftigen xp-Rechner, aus Respostenladen Druckerpapier für 1,50. Dazu habe ich demnächst noch 15 Stunden / Woche einen Ein-Euro- (genauer: 1,40) -Job, die eigene Stadt und bauliche Strukturen derselben in einer gewissen (aber hier ungenannten) Hinsicht fotographisch, textlich und in Datenbaken dokumentieren. Ich weiß absolut nicht, wo das alles senden soll. Ich werde, wenn´s sich ergibt, bald zwei Fahrräder ersteigern, denn warum habe ich eigentlich diese supergünstige Wohnung am Stadtrand, dort, wo die Wälder losgehen, Badesee um die Ecke unweit des nächsten Naturschutzgebietes, wenn nicht dazu, mit gestressten Stadtbewohnerinnen und -bewohnern, die mich besuchen werden, kleine Touren dorthin zu unternehmen? Beim Nachbarn auf der Wiese wird es regelmäßig Lagerfeuer geben. Wenn ich etwas auf die Kohle achtgebe, werde ich mich sorgar ein, zwei, dreimal in der Woche gesund ernähren können. Aber selbt das überfordert mich. Dabei hätte ich auf das Lagerfeuer, die Fahrräder, den Rechner locker verzichten können, den Job (85 Euro ca. per Monat) nicht ganz so locker, die Gelegenheit riss mich hin, aber so ist nunmal das Leben, wild, Geldausgeben nicht zum Selbstzweck, sondern sparsam, sodass man dann davon etwas hat. Etwas haben, Dinge besitzen, was für ein Stress!
edit: ‘in einer gewissen (…) Hinsicht dokumentioeren’, sorray, klingt nicht, ist nicht idiomatisch, gibt´s nicht, ist schlechtes Deutsch, ist überhaupt gar kein Deutsch. Aber auf die Schnelle fiel mir nichts besseres ein.
nein, nein, nein, nein, nein (letzte Mitteilung zu Whitney Houston) -edit, und nochmal edit.
Veröffentlicht: Februar 19, 2012 Einsortiert unter: Uncategorized | Tags: Jazz, Love, Pop, Sommer, Stile, Tod, Whitney Houston Schreibe einen Kommentar »ich denke nicht mehr an die Tochter von Bill Clinton (auch nicht an die von Christian Wulff, auch nicht an die Töchter von Karasek),
hier ist sie.
erfreulich: Momo wieder in Höchstform
Veröffentlicht: Januar 10, 2012 Einsortiert unter: Uncategorized | Tags: Blues, Body-Mind, Jazz, John Lee Hooker, Sommer Schreibe einen Kommentar »jetzt nun hier mal ein Video
wo wundervoll der Unterschied zw. Rock n Roll als weißer Angelegenheit und 15 Jahre vorher zu hören (und zu sehen!!) ist, finde ich. Es wurde dann doch eine ziemlich steife Angelegenheit oder später eine weiße angestrengt-aggressive Sache daraus, Rolling Stones usf., unsportlich wirkende Versuche, schüttelnd irgendwie “den Körper zu befreien”, – oder wenn ich an das immer noch verrenckte, gewissermaßen “allegorische”, irgendwie “mystische” Herumbewege aus Hippie-Zeiten denke.
Aber hier sind fast alle entspannt, grooven heftigst mit, auch nix mit dem Klischee vom “traurigen” Blues, es handelt sich offenbar um eine “House-Band”, jedenfalls geht John Lee Hooker spielend von der Bühne, während die Band weiterspielt, der Text “Ain´t Nobody Home”, könnte auch – oder ist es wahrscheinlich – improvisiert sein, simpler geht´s nicht, die Band, die einfach nur Rock spielt (lass uns nicht über Klassifikationen streiten, ich nenns “Klassischer Rock”), all das sehe ich mehr als Ausdruck von Lebensfreude. Nein, es it die pure! Alles kein big deal. Keine Ego-Monster auf der Bühne oder im Publikum. Es hatte sich eine Versammlung gebildet, ne Blues Band spielte, die wusste, was sie spielt, das reichte, die Freundin ist nicht zuhause und ruft nicht an, was soll´s, die Leute tanzen, einfach mal so, aus Spaß. Gibt es ein besseres – ein schöneres! – “grundlos froh” ?
Vielleicht delektiere ich mich auch hier bloß an einem immernoch südstaaten-mäßigen Idyll. Aber es ist wenigstens nicht das Bild – wie in den Filmen aus den Fünfzigerjahren für die weißen Teenager – mit den verklemmten Eltern, welche am Schluss, wenn – auch das noch! – Bill Haley aufspielt, heimlich anfangen mit den Füßen mitzuwippen: Happy End! *grusel*
Naja, Rock ist es vielleicht nicht, die spielen ja mit ner ziemlich jazzigen oder bluesigen Phrasierung. Aber mal aufdrehen! Laut hören !!
Lücke geschlossen! Petrichor!
Veröffentlicht: November 28, 2011 Einsortiert unter: Uncategorized | Tags: Language, Sommer Schreibe einen Kommentar »Da petra aus dem Griechischen Stein bedeutet, und nicht Erde (siehe hier: Petrichor), schlage ich als zu füllende lexikalische Lücke präziser den Geruch von sommerregennasswerdenden Gehwegplatten (besonders in Freibädern und Siebzigerjahre-Vorstadtsiedlingen) vor:
Der Geruch, der von Gehwegplatten ausgeht, bevor sie ganz nass sind, wenn die ersten Tropfen eines sommerlichen Regens auf sie niedergehen, oder nach einem kurzen Sommerschauer, wenn das Regenwasser zu verdunsten beginnt (auch wenn die Gehwegplatten vollständig benetzt worden sind).
ht: sprachlog wortschatzerweiterungen
Fußall, Bäume und warme Mäntel
Veröffentlicht: November 23, 2011 Einsortiert unter: Uncategorized | Tags: Biographisches, Fußball, Gewalt, Kleidung, Kommentar, Sommer Schreibe einen Kommentar »tscha (auch gerade die Kommentare), und manche treten dann halt in ein Security Korps ein. Sicher ist man da aber auch nicht. Siehe Video unten. (Vorsicht; enthält gewaltsame Tätlichkeiten.) Eine Zeit lang wimmelte es nur so von Stasi und Volksarmee-Security-Leuten in Hamburg, so jedenfalls mein Eindruck, zu Schills Zeiten dann noch mal eine Welle. Habe ja immer mal wieder solche Typen angesprochen, um das Giraffen/Wolfs-Sprech-Verhältnis anbzuchecken. Und wie oft: reinstes Wolfssprech, abgesehen von dem ostentativ bedrohlichen Auftreten mit Hunden etc., auf eine Art, dass ich mir das auch gleich hätte sparen können. Dann gab es eine Phase, während der offensichtlich Deeskalierungsstrategien eingeübt wurden, was zuviel gewesen war, war einfach zuviel gewesen.
Eine Zeit lang lief ich immer mit so nem pennermäßig aussehenden Mantel rum, einfach, weil der echt warm war, auch für die Nieren und am Arsch, das weißt du zu schätzen, wenn du mal auf St. Pauli in ner Wohnung mit kaputtem Ofen und Fenstern (mit TesaFilm geflickt) gewohnt hast, – und auch, weil ich mich in der Kapuze gut verstecken konnte und mir, abgesehen davon, dass ich überleben wollte, sonst eigentlich alles egal war. Dieses Jahr musste ich durchhalten, und dass bedeutete schwere körperlicher Arbeit auch bei der Eiseskälte in jenem Winter. Krankenkasse, Sozialleistungen, wenn du da mal draußen bist, merkst du, was das für Errungenschaften sind. U.A. lernte ich, warum der Hbf für manche No-Go-Area bedeutet und gerne gemieden wird …
Aber jetzt kommt das wieder. Neulich sprach ich den Kontro auf dem Vorortbahnhof an einem wundervollen Spätsommerabend an, an einem jener Abende, an denen der Sommer noch nicht fern zu sein scheint, der Wind aber bereits stürmisch-heftig zu werden, die Luft erdig, metallisch zu riechen beginnt, obwohl die Bäume sicher noch lange an ihren nun schwer gewordenen Ästen zu tragen haben werden und nun kräftig, schwer, übersatt, vollgesogen von Saft und Wasser, befriedigt, fast überbefriedigt wie in postkoitaler Melancholie dastehen, träge, elefantenhaft ihre Äste in den Böen wiegen, in den Windstößen, die, wie aus einer fernen Zeit, dem Sommer, wie aus dem Nichts sich zu materialisieren scheinen, oder, als wären sie, jede einzelne, besondere Wesen, unabhängig von einander in das Tief-Grün der Blätter der Bäume sich werfen, die sie seltsam träge und melancholisch zugleich empfangen, so dass du in vollkommener Stille stehen kannst, während drüben, zwanzig Meter weiter, die Äste eines jeden Baumes, die einen hierhin die anderen zugleich dorthin, sich aufbäumen, als wollten sie der Erinnerung an den Sommer, der noch überall in der Luft liegt, tanzend Ausdruck verleihen, Erinnerungen, von denen auch sie übersatt waren.
Auf dem Bahnsteig also, während unregelmäßig aus verschiedenen Richtungen die Geräusche der Windböen an mein Ohr drangen und ich begierig die noch warme Luft einsog, ohne sie in meine Lungen eindringen zu spüren, – auf dem Bahnsteig war es fast windstill, die Lampen, einige leuchteten gelb, waren schon angeschaltet, und dort stand ich, noch jemand stand nicht weit von mir und rauchte, zwei junge Burschen in weißen Jeans, die sich entspannt auf Spanisch unterhielten, ebenfalls rauchend, saßen auf einer Bank. Kleine Luftwirbel schienen wie Fächer den Rauch augenblicklich aufzulösen.
Gut, die mit den blauen Jacken tauchten auf, war ja klar, nahmen die Personalien auf, und als sie bei den (ich vermute) Südamerikanern waren, sprach ich den jüngsten von ihnen an, dass es mich, ich war sonst der einzige dort anwesend, keineswegs gestört habe, dass geraucht worden sei, wiederholte dies, und dann, “wollen Sie mich etwa von der Seite ansprechen?”. In meinem Leben bin ich nicht so prollig angemacht worden. Vielleicht wollte er sich profilieren (er sah ein wenig “migrantisch” aus), ich bin wohl ein Spinner, dass ich meine, auch im Kleinen etwas Menschlichkeit praktizieren, und auf die Sinnlosigkeit von Verboten um des Verbots wegen aufmerksam machen zu sollen, auf diesen Kontrollwahn, der eine ständige, infantile Angst schaft: Es könnte ja verboten sein, so wie Kinder sich zuflüstern: “das darf man nicht”, – ohne jede Vorstellung davon, wer denn dieses Verbot wann und wo ausgesprochen haben könnte, und in kindlicher Unwissenheit um den Umstand, dass es zum Aussprechen eines Verbots, in den meisten Fällen jedenfalls, eines Sprechers bedarf.
Die Südamerikaner unterhielten sich jedenfalls vollkommen entspannt weiter, während sie die Papiere vorzeigten; eigentlich hatte ich ja nur auf die Absurdität solcher Disziplinierungsmaßnahmen an einem solchen Abend aufmerksam machen wollen, beneidete sogar die Rauchenden, die offenbar unbekümmert und unbesorgt-gedankenverloren sich einfach eine angesteckt hatten – ja! – das war als Witz zu verstehen gewesen. – Und genau das war der Fehler! Sich über Verbote lächerlich zu machen, wo kämen wir hin! Als Profi-Deeskalierer, nachdem auch ich meinen Ausweis hervorgekramt hatte, denn: “Haben Sie eigentlich eine Bahnsteigkarte?”, erklärte ich, während meine Personalien aufgenommen wurden, auf meine in solchen Fällen zugewandte, dem Menschen zugewandte Art, schließlich komme ich aus einer Pastorenfamilie, dass man auch immer menschlich miteinander umgehen könne, wiederholte dies noch sinngemäß einige Male, und dass ich mir Sorgen mache, weil sich dieser Staat immer mehr zu einem Kontrollstaat entwickele, und dass es an uns, denn dies sei ja unser Land, den Bürgern läge, es dazu nicht kommen zu lassen, dem etwas entgegenzusetzen, indem wir als Menschen menschlich miteinander umgingen, bis der arme Kerl einen weinerlichen Gesichtsausdruck bekam. Promt bekam ich, das erste Mal seit meiner 20jährigen Schwarzfahrerkariere, eine Anzeige!
Nun der Link mit der Massenschlägerei in einem Fußballstadion in Portugal: Was passiert, wenn ein Spieler sich mit dem Opfer von Security-Gewalt solidarisiert, hier allerdings mit deutlicher Gewaltbereitschaft.


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