You´ve Made My Day – Reim komm raus, du bist umzingelt!
Veröffentlicht: Februar 29, 2012 Einsortiert unter: Uncategorized Schreibe einen Kommentar »http://www.youtube.com/watch?v=-LmS2kmZe7E
If I had words
To make a day for you
I sing you a morning golden and new
I would make this day
Last for all time
Give you a night
Deep in moonshine
Jonathan Hodge
Ü:
hätt´ ich der Worte
um einen Tag nur Dir zu singen
ich säng´, den gülden neuen Morgen
Dir zu bringen
und diesen Tag
dauern ließ ich alle Zeit
Dir eine Nacht
die tiefe, in Mondenschein ich Dir bereit´
der Trübsal Tiefpunkt – Kabukee!
Veröffentlicht: Februar 27, 2012 Einsortiert unter: Uncategorized | Tags: Billie Holiday, Biographisches, die Göttin, Jazz, Meditation Schreibe einen Kommentar »da sitze ich also in der U-Bahn, um meine letzten Pfennige in diesem Monat für ein paar Bier eine Station weiter auszugeben, hatte mich also aufgerafft, während alle meine Organe rebellierten, M., ein hochbegabter Musiker und Informatiker, genauer: nicht mal mehr Musiker gewesen, “Jazz ist langweilig”, war vor drei Tagen gestorben, ich hatte an seine Klavierlehrerin gedacht, an Kabukee, ich glaube, das ist ein afrikanischer Name, und daran, dass sie sich umbrachte, ich weiß nicht mal warum, es muss Anfang der Neunzigerjahre gewesen sein, die ich immer bewundert hatte, ja, ich hatte sie heimlich bewundert. Da ging mir auf: ich kenne doch dieses Gefühl, früher hattest du dich ihr doch noch – sie geradezu willkommenheißend – ohne Rücksicht zu nehmen hingegeben, dich ihr schonungslos ausgeliefert, der Melancholie! Ja, das wars. Ich kannte dieses Gefühl. “Die Gefühle beobachten”, ich kann es selbst nicht mehr hören, ein alter Tip von Baghwan/Osho und dessen Schülern, aber ich tat´s, und da saß ich, unrasiert, und ich muss sagen, schon ein wenig ungewaschen, in tiefster Trübsal – und lächelte.
Good Morning Heartache, Billie Holiday:
Gestern: Was für ein Tag! Erst (ed. selbst) im Fernsehen gewesen – und dann Heulen und Zähneklappern mit DSDS
Veröffentlicht: Februar 23, 2012 Einsortiert unter: Uncategorized Schreibe einen Kommentar »obendrein ist mir auch noch Johnny Cashs Stimme verliehen worden. (ab 0.40)
Winterblödheit!, Winterblödheit, das ist es, was meine Argumentation in letzter Zeit so ungeschickt macht -edit
Veröffentlicht: Februar 20, 2012 Einsortiert unter: Uncategorized Schreibe einen Kommentar »und überhaupt. – Dabei: die Vögel zwitschern, der Frühling ist da !!
-edit: das war zu kurz gedacht: Winterblödheit ( -ed. oder -verblödung), Frühjahrsmüdigkeit, Sommerlausein, Winterdepression.
ed. oder, wie Fra es sagte: Winterschlaf, Frühjahrsmüdigkeit, Sommerloch und herbstliche Abschlaffung !!!
genauer betrachtet nimmt und nimmt das kein Ende.
nein, nein, nein, nein, nein (letzte Mitteilung zu Whitney Houston) -edit, und nochmal edit.
Veröffentlicht: Februar 19, 2012 Einsortiert unter: Uncategorized | Tags: Jazz, Love, Pop, Sommer, Stile, Tod, Whitney Houston Schreibe einen Kommentar »ich denke nicht mehr an die Tochter von Bill Clinton (auch nicht an die von Christian Wulff, auch nicht an die Töchter von Karasek),
hier ist sie.
Ne süsse Tochter hat er aber
Veröffentlicht: Februar 17, 2012 Einsortiert unter: Uncategorized | Tags: Töchter Schreibe einen Kommentar »heute ist Christian Wulff zurückgetreten.
Momo hat recht! -edit
Veröffentlicht: Februar 15, 2012 Einsortiert unter: Uncategorized | Tags: Gospel, Harmonielehre, Jazz, Kirchenmusik, Pop, Whitney Houston Schreibe einen Kommentar »nunja, Momo sagt in der Diskussion, dass bei Whitney Houston der (ed. GospelSoul)backround so wichtig sei, was ja auch alle wissen, da sie ja im Gospelchor began …
und so betrachtet könnte “I Wanna Dance With Somebody” als ekstatische Hymne aufgefasst werden, mit der Ganztonrückung – geht´s noch? – in einem schnellen Stück? Ja, es geht, könnte jedenfalls gehen, hat sogar was Gospelmäßiges, weil sonne Ganztonrückung in Dur für mich sich wie der Durtrugschluss in der Kirchenmusuik anhört, Beweis folgt …
Wenn nach einer Ganztonrückung die neue Tonika etabliert werden soll, dann wird die alte, zuletzt erklungene Tonika zur Dominante uminterpretiert. Zur Dominate erklärt ist sie jedoch zunächst die Dominante zur Subdominante, die dann die nächste Tonika wäre, u. deren Mollparallele nun aber zufällig einen Ganzton über der alten Tonika liegt. Zudem enthalten die Mollparallete (ed.: als Zwischendominante die natürliche Dominante zur Subdominantmollparralele) der alten Tonika und diese selbst als Septakkorde jeweils wichtige Akkordtöne der anderen Parallele, wodurch sich sogar Dominantseptnonenakkorde ergeben. Typischer für ne Mollkadenz geht es ja gar nicht. Also wird nach einer zur Dominante uminterpretierten Tonika nach einer Ganztonrückung in einer Durkadenz ein Mollakkord erwartet, nämlich die Mollparallele der Subdominante der alten Tonart. Eben diese in Dur wäre jedoch die neue Tonart nach einer Ganztonrückung von Dur nach Dur. Es ist ein Durtrugschluss.
Habe ich auch gestern bei einigen der Balladen, gegen Schluss, gehört.
(ed. oder kurz gesagt: ersetze ich beim einen Ganzton unter der Tonika liegneden Durakkord den Grundton durch die kleine None erhalte ich einen verkürzten Dominantseptnonenakkord, der als Dominante zur Molltonika dient.)
Whitney Houston -edit
Veröffentlicht: Februar 12, 2012 Einsortiert unter: Uncategorized | Tags: Liebe, Pop, Tod Schreibe einen Kommentar »(edit: ach ziggev, die Mühe hättest du dir ja schon machen können, mal eben die Chronologie, die Einordnung in die 80er bzw. 90er kurz zu recherchieren. Nun stellt sich heraus, dass ich sie ehrlich lediglich ein oder zwei Jahre lang in den 80ern verehrt hatte. Später muss es dieses Bild gewesen sein, auf dem sie abgebildet war, so, wie ich sie einmal geliebt hatte.)
als (edit: ich meine natürlich den MTV-Video) “I Wanna Dance With Somebody” rauskam, war ja eigentlich schon klar gewesen, jetzt kommt nur noch der Absturz. Das Pop-Business hatte sie mir weggenommen, das war billigster Kommerz, zum Hohn schallte das Lied selbst aus der schmierigsten Eck-Kneipe im Schanzenviertel. Mir war ganz und gar nicht zum Tanzen, ich trottete in jener regenreichen Nacht über das nasse Pflaster. Und war so einsam wie noch nie. Allgegenwärtig das passende Foto, damals. Aus einem unerfindlichen Grunde kam mir eine Zeile von Wolf Dieter Brinkmann in den Sinn und die Unergründlichkeit der Frage, warum ein Tango ein “schwarzer Tango” ist.
Dabei hatte ich sie ehrlich verehrt, geliebt; überhaupt, wie ist das möglich, sich in einen amerikanischen Star zu verlieben; ich war selber verwundert darüber, dass mir genau das passiert war. Irgendwo habe ich noch ein Foto aus den 80er-90ern, ursprünglich aus einer englischen Zeitung, wieder abgedruckt vom SZ-Magazin, und da war sie, ungeschmikt und einfach schön.
Ungeschminkt. (edit: Es war, so damals im SZ-Magazin zu lesen, in jener Zeit in England ein neuer Trend, Pop-Stars ungeschminkt abzulichten.)
Sie hatten sie bemalt und mir weggenommen. Gestern ist Whitney Houston gestorben.
Schalom, Johnny Cash
Veröffentlicht: Februar 12, 2012 Einsortiert unter: Uncategorized | Tags: Biographisches, Stile, Tod, Zeitzeugen Schreibe einen Kommentar »immer schon hatte ich ja Kontakte zur Penner-Drogi-Alki-Szene. Ja, hatte ich. Denn die meisten sind inzwischen mal eben so einfach weggestorben. Und ich muss sagen, dass ich einigermaßen erschüttert bin, weil ich feststellen muss, jetzt, wo ich darüber nachdenke, dass es über all dies so wenig zu berichten gibt. Es sind Krankengschichten, meist mit schlechtem Ausgang.
Oder: Vielleicht kommt noch der Tag mit dem großen Atem, der Tag, an dem ich von X, Waren-Termin-Geschäfte, London, elendig krepiert als Penner in Hambuerg, der Typ mit dem ausgesuchenten Hochdeutsch, berichten werde können. Oder, oder, oder …
Aber ich frage mich, warum mich dieser letzte Tod so mitnimmt. Lag es daran, dass die Trauerfeier nur halb gelungen war, daran, dass der Typ, der ihn tot auf der Toilette aufgefunden hatte, volltrunken da aufschlug, mit der Tür klapperte, ich nenne ihn mal ‘Q’, eingeheiratet in diese high-society-Diplomatenfamilie, und der die Andacht störte? Nachdem zur Einstimmung die Klänge von Johnny Cash zu hören gewesen waren?
Oder liegt das daran, dass ich den Burschen erst vor einem Jahr näher kennen gelernt hatte, als er uns, mich und die Frau, die ich liebe, zu Weihnachten aufgabelte, als bei uns die Familiensache durch war und er offensichtlich alleine? Und er uns einlud, Wodka war ja – immder mindestens zwei Flaschen – da?
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Es ist selbstverständlich immer wohlfeil, Trauerreden zu kritisieren.
Aber soviel wusste ich von dem Kerl schon, um mir sicher zu sein, dass die “dunkle” Seite seines Lebens, versteckt hinter dem, was Adorno den Jargon der Eigentlichkeit nannte, moralisierend der Bequmlichkeit halber ausgeblendet wurde. Es wurde verallgemeinernd ausgeblendet, was die wirklichen Ursachen für diesen frühen Tod mit 47 Jahen waren.
Andererseits erfuhr ich vieles, was ich nicht wusste, und vielleicht haut dieser Tod deshalb so rein, weil ich erst danach, nachdem ich ihn kurz kennen gelernt hatte und er gestoben war, mir ein Bild machen konnte, wie und warum es so hatte kommen müssen.
Und es war allen klar gewesen, dass es so nicht lange hatte weitergehen können mit ihm. Ich hatte ihn zuletzt noch nach seinem letzten Entzug fröhlich mit der Süddeutschen unterm Arm munter durchs Dorf schreiten sehen, jetzt ernährte er sich ausschließlich von Wodka.
Ich bin mir allerdings ziemlich sicher, dass es nicht nur das Bewusstwerden der Tatsache ist, dass “die Einschläge immer näher kommen”, dass mit jeder Minute das Datum des eigenen Todes näher rückt, dass es nicht bloß diese Angst ist, die mich bis Heute so fertgt macht. Und dazu hatte ich die letzten Jahre sicherlch genug Gelegenheit gehabt.
Zwar spreche ich dem Alkohol manchmal zu oft über die Maßen zu, habe andererseits ne astreine diagnosis, “schwere depressive Episode”, das alles ist kein Wunder, und ich bin da vollkommen unbesorgt, aber seit einer Woche macht mich das Versterben dieses Typen, mit dem ich mich gerade mal bei zwei Gelegenheiten gut und angereget unterhielt, total fertig. Ne Freundin, die ihn kannte, weinte gestern bitterlich. Die Frage: Warum? Ich weiß es nicht. Sein Spitznahme war übgrigens “Schalom”.
Jetzt Johnny Cash.
PS: es liegt auch nicht an Schubert ; – )
Schubert:
Veröffentlicht: Februar 11, 2012 Einsortiert unter: Uncategorized Schreibe einen Kommentar »
Schubert, ‘wenn meine Schmerzen schweigen, wer sagt mir dann von ihr’ – wer sagt mir dann von ihr ?

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